ESF Thüringen

Der Einsatz des Europäischen Sozialfonds in Thüringen konzentriert sich auf die folgenden Ziele:

  • Förderung nachhaltiger und hochwertiger Beschäftigung und Unterstützung der Mobilität der Arbeitskräfte
  • Förderung der sozialen Inklusion und Bekämpfung von Armut und jeglicher Diskriminierung
  • Investitionen in Bildung, Ausbildung und Berufsbildung für Kompetenzen und lebenslanges Lernen

Zur Umsetzung dieser Ziele stehen dem ESF in Thüringen in seiner fünften Förderperiode von 2014 bis 2020 insgesamt 499 Millionen Euro zur Verfügung. Dieser Betrag wird durch öffentliche und private Kofinanzierung ergänzt.

Quelle: 
http://www.esf-thueringen.de/esf_2014/was/index.aspx

In unseren Standorten durch den ESF geförderte Maßnahmen in Thüringen:

BerEb - Berufseinstiegsbegleitung

Die Berufseinstiegsbegleitung ist eine Maßnahme zur individuellen Begleitung und Unterstützung junger Menschen. Ziel ist es eine Eingliederung in eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Die Berufseinstiegsbegleitung soll dazu beitragen, insbesondere die Chancen der Schüler/innen auf einen erfolgreichen Schulabschluss sowie den Übergang in eine Berufsausbildung deutlich zu verbessern.

Zu den wichtigsten Aufgaben/Ergebnissen der Berufseinstiegsbegleitung gehört die Unterstützung beim/bei der:

  • Erreichen des Abschlusses einer allgemein bildenden Schule
  • Berufsorientierung und Berufswahl
  • Ausbildungsplatzsuche
  • Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung
  • Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses
  • Erstellen von individuellen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen

Insbesondere bildet eine Potenzialanalyse, die von der Schule in Auftrag gegeben wird, die Basis für die Auswahl der jungen Menschen für die Berufseinstiegsbegleitung sowie die Grundlage der individuellen Begleitung.
Insbesondere bildet eine Potenzialanalyse, die von der Schule in Auftrag gegeben wird, die Basis für die Auswahl der jungen Menschen für die Berufseinstiegsbegleitung sowie die Grundlage der individuellen Begleitung.

LAP/ RIBEA - Landesarbeitsmarktprogramm/ Regionales Integrationsprojekt mit Beseitigung von Integrationshemmnissen

Zielstellungen des Projektes sind die Wiederherstellung und der Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit sowie:

  • die Beseitigung von Integrationshemmnissen und die nachhaltige Integration in Arbeit
  • die Begleitung der Integration in Arbeit im Unternehmen über den gesamten Projektverlauf
  • die Nutzung von arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
  • die individuelle bedarfsgerechte Unterstützung, Beratung, Betreuung, Begleitung sowie
  • Pflege und Erweiterung von Integrationsnetzwerken unter Einbeziehung der bestehenden Angebote in der Region Sömmerda.

Überbetriebliche Ergänzungsausbildung

Das gemeinsame Ziel der Nestor Bildungsinstitut GmbH und unseren Kooperationspartnern ist die erfolgreiche und nachhaltige Ausbildung der Jugendlichen unserer Region. Deswegen unterstützen wir die hier ansässigen Unternehmen bei der qualitativ bestmöglichen Ausbildung ihrer Auszubildenden. In überbetrieblichen Ergänzungslehrgängen in folgenden Bereichen:

  • Metalltechnik
  • Elektrotechnik/Mechatronik
  • Lager-Logistik/ kaufmännische 

Erhalten die Auszubildenden alle relevanten Informationen und Unterweisungen die der Rahmenlehrplan erfordert. Ziel ist das Bestehen der Facharbeiterprüfung für die Auszubildenden vor der IHK Erfurt.

Durch das Projekt werden unsere Kooperationsunternehmen bei der Fachkräftegewinnung und deren nachhaltigen Integration unterstützt. Durch die angebotenen Ausbildungsmodule vertiefen die Teilnehmer/innen ihre beruflichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten und können im Unternehmen oder am Arbeitsmarkt als gut ausgebildete Fachkräfte integriert werden. Durch die Angebote zur überbetrieblichen Ergänzungsausbildung verbessern sich die Prüfungsleistungen der Auszubildenden und damit ihre Chancen eine Arbeit aufzunehmen. 

Aktiv in Arbeit – Help for Refugees 

Im Landkreis Kyffhäuserkreis spielt die Situation von Menschen mit migrativem Hintergrund und Flüchtlingen eine wichtige Rolle.

Viele Arbeitgeber der Region stehen der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt sehr aufgeschlossen gegenüber und sind bereit, bei entsprechender persönlicher und fachlicher Eignung und ausreichenden Sprachkenntnissen, Menschen mit Flüchtlingshintergrund in ihren Unternehmen zu beschäftigen.

Mit unserem Projekt wollen wir für die Teilnehmer 

  • die persönliche und berufliche Orientierung der Zielgruppe der Flüchtlinge und Migranten im Landkreis Kyffhäuserkreis fördern
  • die berufliche Sprachkompetenz sowie die persönliche Kommunikation weiterentwickeln und festigen
  • gezielt berufliche Perspektiven in und mit den Unternehmen der Region entwickeln, begleiten und sichern sowie die Mobilität der Teilnehmer erhöhen 
  • die Teilnehmer bei der Integration in einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz begleiten und unterstützen, der ihren individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten entspricht
  • die Integration in Arbeit in den verschiedenen Wirtschaftszweigen unterstützen
  • den Zugang zu den Unternehmen ermöglichen und die Teilnehmer nachhaltig in Arbeit integrieren, 
  • die interkulturelle Kompetenz verbessern

Bei der Durchführung des Projektes werden Sprachbarrieren abgebaut und durch intensiven Abgleich und Ausgleich von betrieblichen Anforderungen und persönlicher Leistungsfähigkeit der Zugang zum regionalen Arbeitsmarkt organisiert. Es werden nachhaltige, auf Integration auf konkrete Arbeitsplätze ausgerichtete Kontakte zu Arbeitgebern angebahnt und die berufliche und sprachliche Entwicklung des Teilnehmers im Wechsel zwischen betrieblicher Einarbeitung, inner- und außerbetrieblicher Qualifizierungssequenz und berufsbezogenem Deutschunterricht organisiert. Dies wird im Projekt durch den methodischen und inhaltlichen Wechsel zwischen berufsbezogenem Deutsch und berufsbezogene technische Kommunikation und der Anwendung und dem Abgleich der erworbenen Kenntnisse in der Projekttätigkeit m jeweiligen Gewerk erreicht. Kombiniert aus einem Wechsel der Ausbildungsorte Träger – Trägereigene Werkstätten und Praxisräume – Regionales Unternehmen wird der berufsbezogene Spracherwerb konkret gefördert, die beruflichen Anforderungen trainiert, die beruflichen Fachtermini angewendet und verstetigt und anhand des Einsatzes im regionalen Unternehmen an dessen Anforderungsprofil abgeglichen.

Zielstellungen des Projektes sind die Förderung der sozialen und kulturellen Integration der Teilnehmer, die Förderung des Erwerbs der deutschen Sprache, speziell mit der Förderung des berufsbezogenen Sprachausbildung und die Vorbereitung und Begleitung der Integration in Arbeit und Ausbildung.

Praxisnahe Berufsorientierung 

Ziel ist es, das Schüler/innen ein realistisches Bild von täglichen Aufgaben und Anforderungen unterschiedlicher Berufe und Berufsgruppen zu vermitteln. Dies soll die Schülerinnen und Schüler bei der Berufswahl unterstützen und Ausbildungsabbrüchen vorbeugen. Weiterhin soll aufgezeigt werden, welche Entwicklungsmöglichkeiten es innerhalb eines Unternehmens gibt, dadurch können Schüler/innen sich langfristige Ziele setzen und Motivationen für das Bestehen einer Ausbildung aufbauen.

Wie bieten folgende Berufsfelder für die praktische Berufsorientierung an:

  • Holz und Papier
  • Glas, Farben, Lacke, Kunststoffe
  • Bauwesen, Architektur, Vermessung
  • Verkehr, Logistik, Transport
  • Elektro
  • Metall, Maschinenbau 
  • Medizin, Psychologie, Pflege, Therapie.