Schleswig-Holstein

Das Landesprogramm Arbeit ist das Arbeitsmarktprogramm des Landes Schleswig-Holstein. Es wird zu einem großen Teil mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Das übergeordnete Ziel des Landesprogramms Arbeit ist die Fachkräftesicherung und -gewinnung in Schleswig-Holstein. Darüber bietet das Programm Unterstützung bei der Integration von Menschen, die es besonders schwer haben, in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen.

 

Neue Wege in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Projekte zur Unterstützung Langzeitarbeitsloser bei der Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt.

Neue Wege in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fördert Träger mit unterschiedlichen Modellprojekten, die Menschen mit Migrationshintergrund durch unterschiedliche methodische Ansätze gezielt unterstützen, damit diese wieder am Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Migranten und Flüchtlinge sein.

In den Projekten werden die individuellen Problemlagen, Interessen und Potenziale der Teilnehmenden ermittelt und darauf abgestimmte Hilfestellungen und Qualifizierungen angeboten.

 

In unserem Standort durch Landesmittel geförderte Maßnahmen in Ahrensburg / Schleswig-Holstein:

ACTION –Arbeit-Coaching-Tun-Integration-Orientierung-Neuanfang

Das Ziel des Projektes ist die Integration von Flüchtlingen in den schleswig-holsteinischen Arbeitsmarkt durch den Abbau von Beschäftigungshemmnissen und durch Stärkung individueller Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit.

Ziel ist es, neben der Festigung und Erweiterung der erworbenen Deutschkenntnisse in Bezug auf den deutschen Arbeitsmarkt die beruflichen Kompetenzen dieser Menschen festzustellen und deren individuelle Berufswegeplanung im Zuge der Maßnahme hieraus abzuleiten, um so eine rasche Integration zu ermöglichen.

Das Konzept geht davon aus, dass die Teilnehmenden sowohl eine Ausbildung für einfachere, häufig wiederkehrende als auch für anspruchsvolle qualifizierte Arbeiten, entsprechend den individuellen Voraussetzungen und Möglichkeiten, erhalten soll. Die eigentliche Absicht, die mit diesem Projekt verfolgt wird, besteht demzufolge darin, dass Bildungsangebote im

  • Kaufmännischen
  •  handwerklichen und Lager/ Logistischen Bereichen
  • sowie im Service- und hauswirtschaftlichen Dienstleistungsbereich (incl. Ansätze Tagesmutter und Grundpflege)

gemacht werden, für deren Bewältigung eine Integration von Arbeiten und Lernen („Learning by doing“) charakteristisch ist. Im Vordergrund stehen deshalb nicht immer die beruflichen Qualifizierungen, sondern die Grundlagenvermittlung. Diese bilden den Grundstein für weitere Maßnahmen, unterstützen aber auch die Beschäftigungsaufnahmen in einem niederschwelligen Bereich/ Helfertätigkeit.

Wir wollen die Teilnehmenden über praktisches Handeln motivieren und stärken, dass sie selbst eine möglichst vollständige qualifizierte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt anstreben.

 

 

Was bieten wir an?

  • Sprache von  Alphabetisierung bis C1
    • Integrationskurse gem. §18 Inv
    • Berufsbezogene Deutschsprachförderung gem. §45a AufenthG
    • Individuelle Angebote
  • Berufliche Orientierung
  • Arbeitsmarktdienstleistung: Angebote zur Beruflichen Orientierung, Heranführung an den Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Feststellung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen
  • Coaching für unterschiedliche Zielgruppen
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Arbeitsvermittlung
  • Arbeitsgelegenheiten
  • Chancengleichheit – Beratung
     

Die Maßnahme hat einen modularen Aufbau, wobei die einzelnen Module in individuellen Kombinationen gewählt werden können.  Die Teilnehmenden werden während des Projektablaufs dazu verpflichtet an Deutschmodulen teilzunehmen, wodurch ihre Sprachkompetenz erhöht wird.

Die Modulauswahl wird individuell für jeden Teilnehmenden in Absprachen festgelegt, im Maßnahmeverlauf evaluiert und ggf. angepasst. Die Verweildauer innerhalb der Module ist ebenfalls individuell.

 

= Frei
= Wenige Plätze Frei
= Belegt
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Sehr geehrte Teilnehmende,

alle Bundesländer haben zum 04.05.2020 Lockerungen der Kontaktverbote verfügt. Diesbezüglich freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, dass nun eine Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes möglich ist. Dies erfolgt in unseren Niederlassungen bundesweit natürlich unter Einhaltung der landesrechtlichen Hygienevorgaben und unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Selbstverständlich können unsere Kurse in der Übergangsphase auch weiterhin mit alternativen Lernformen absolviert werden.

Bei Fragen und Unsicherheiten können sich alle Teilnehmenden sowie Interessenten für neue Kurse während der üblichen Geschäftszeiten telefonisch oder via E-Mail an die Kontaktpersonen der Niederlassungen vor Ort wenden. Gerne beantworten wir Ihre Fragen und beraten Sie zur aktuellen Situation.

Wir wünschen allen Teilnehmenden weiterhin viel Gesundheit!